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Projekt: Wiederbelebung der sexuellen Methoden (Karmamudra) im buddhistischen Tantra



Worum geht es?

Im ursprünglichen buddhistischen Tantra, wie es in Indien von Padmasambhava und den 84 Mahasiddhas gelehrt wurde, gab es als eine der wesentlichen Methoden die Praxis der sexuellen Vereinigung, Karmamudra genannt. Dabei geben sich eine Frau und ein Mann, die beide bestimmte Voraussetzungen erbringen müssen, beliebigen erotischen Spielen hin und halten dabei das Bewusstsein aufrecht, eine tantrische Gottheit im Vereinigungsaspekt zu sein. Im Hindu-Tantra existiert dafür der Begriff Maithuna.



Indisches Mahasiddha-Paar

Bei richtiger Durchführung der Praxis kommt es zu einer zeitweisen Aufhebung der Grenzen zwischen den beiden Beteiligten, wodurch ein Zustand erfahren wird, der in den tantrischen Texten als Vereinigung von Leerheit und Wonne bezeichnet wird. Das ist ein ziemlich großartiger Geisteszustand, der vor allem erhalten bleibt, wenn er einmal erreicht wurde. Die Karmamudra-Praxis ist in der tibetischen Form des buddhistischen Tantra schon vor Jahrhunderten verloren gegangen, sie wird nirgends mehr in der ursprünglichen Form geübt, auch nicht in den Zentren des tibetischen Buddhismus in Europa. Das gilt nicht nur für die von Mönchen gesteuerten Zentren (die den größten Teil ausmachen) sondern auch für alle anderen. Ich habe nach langen Bemühungen die traditionellen Karmamuadra-Instruktionen erhalten, diese sind aber für heutige Europäer nur wenig brauchbar, Karmamudra wird dabei oft auf bestimmte Visualisationstechniken reduziert, die emotionelle Befindlichkeit der Beteiligten ist nie ein Thema.

Ich erforsche dieses Thema seit den 1980er Jahren, ich denke, dass es mir nach vielen Versuchen und Übungen gelungen ist, die ursprünglich indische Karmamudra-Praxis zu rekonstruieren und an die Verhältnisse im heutigen Europa anzupassen. Meine Forschungen bestanden einerseits aus gründlichen Analysen aller buddhistischen Tantras, soweit sie in Übersetzungen vorliegen. Ich habe aber nicht nur fast alles Erreichbare zu dem Thema gelesen, sondern auch "Feldforschung" in den asiatischen Ursprungsländern der Tantras betrieben, eine Zusammenfassung meiner Erkenntnisse wird in meinem im Werden begriffenen Buch über buddhistisches Tantra zu finden sein.

Außerdem habe ich versucht, seit dem ich 1986 meine erste Anuttara-Tantra Einweihung erhielt, Karmamudra mit gleicherweise eingeweihten Frauen zu üben. Das war aus einer Vielzahl von persönlichen Hindernissen und in der Sache selbst liegenden Gründen von enormen Schwierigkeiten begleitet, die ich erst nach zwanzig Jahren kontinuierlicher Bemühung endgültig auflösen konnte. Dies geschah ab 2007 vor allem mit Hilfe von zwei großartigen Gefährtinnen, die auf manchen Bildunterschriften dieser Webseite aus Gründen der Diskretion mit ihren Einweihungsnamen Bhagamalini und Kalasiddhi bezeichnet werden. Wir haben die Karmamudra-Praktiken, die in den Texten beschrieben werden, in vielen Variationen tatsächlich ausgeführt und wir sind uns sicher, wenigstens einen bedeutenden Teil der ebenfalls in den Texten angeführten Resultate erzielt zu haben.

Wie kann ich mehr darüber erfahren?

Ich gebe seit 2009 vollständige Einweihungen in die Anuttara-Tantras bzw. in Maha-, Anu- und Ati-Yoga inklusive der Instruktionen zur Karmamudra-Praxis, diese Instruktionen werden bei den üblichen Masseneinweihungen tibetischer Meister nie gegeben, es ist schon selten, wenn wenigstens die Existenz dieser Praxis angedeutet wird, Genaueres hört man fast nie. Ich habe das zunächst in Kleingruppen mit höchstens 10 Personen gemacht, später nur noch mit Paaren oder Einzelpersonen unter vier Augen, mehr als hundert Menschen im ganzen deutschsprachigem Raum haben mittlerweile eine derartige Einweihung von mir erhalten. Allerdings zeigten sich dabei einige Probleme.

Nur ein geringer Teil der Eingeweihten blieb lange genug bei der von mir empfangenen Praxis, um klare Resultate zu erzielen. Das betraf nicht nur Karmamudra sondern vor allem die anderen Methoden (Erzeugungsphase mit Visualisation und Mantra, stille Meditation usw.), diese nehmen zeitlich ohnehin den größten Teil ein. Ein weiteres Problemfeld bezieht sich unmittelbar auf Karmamudra: Paare, die als solche die Einweihung erhalten, können miteinander Karmamudra üben. Aber es kommen viele einzelne Frauen und Männer zu solchen Einweihungen, häufig haben sie Partner, die sich nicht für die Praxis interessieren. Singles, die zu mir gekommen waren, habe ich stets geraten, sich Partner zu suchen, die an der Praxis interessiert sind und diese dann zwecks Einweihung und Instruktion zu mir zu schicken, um so die gemeinsame Karmamudra-Praxis zu ermöglichen. In den Jahren seit 2009, seit es die Möglichkeit gibt, diese kostbaren Lehren in dieser Form zu erhalten, ist das auch öfter geschehen, zur Freude der Beteiligten.

Aus diesen Gründen haben wir uns für ein neues, im ganzen deutschsprachigem Raum einmaliges Angebot entschieden, welches alle genannten Probleme lösen soll. Es ist unser fester Wille, die sexuellen Methoden der buddhistischen Tantras wieder zu beleben und neu in Europa zu etablieren. Daher haben wir das "Karmamudra-Jahrestraining" entwickelt, welches sich von allem Anfang komplett auf Karmamudra konzentriert, was bei den bisher von mir angeboten Einweihungen nicht der Fall war.
Dieses neue Angebot ist nur für Menschen gedacht, die Karmamudra tatsächlich erfahren möchten:

Karmamudra-Jahrestraining

Wie kann ich das Projekt unterstützen?

Die beste denkbare Unterstützung besteht naturgemäß darin, das angebotene Jahrestraining zu absolvieren und danach so lange weiter zu üben, bis alle Resultate dieser Übungen sich manifestieren. Das kostet einige Zeit und Mühe und ist sicher nicht jedermanns Sache, führt aber in einen Zustand der Geistestiefe, der weit jenseits oberflächlicher Wellness-Esoterik angesiedelt ist. Nur auf diese Weise können die kostbaren Lehren der buddhistischen Tantras für die Zukunft erhalten werden.

Eine andere Möglichkeit: Wenn Sie es gut finden, dass es so ein Angebot gibt, machen Sie es bitte dort bekannt, wo sie sich bewegen, sei es persönlich oder in Social Media. Wir können und wollen uns im Gegensatz zu "großen" Anbietern kein Werbebudget leisten, es gibt bei uns keine Einweihungen an unbekannte Personen, wir handhaben die tantrischen Lehren genauso wie die indischen Mahasiddhas: Persönliche Instruktionen von Mund zu Ohr, die je nach den Ereignissen während der Übungen laufend angepasst werden. Das ist etwas Besonderes, selten und kostbar. Es ist durch das Getöse, welches große Anbieter im Web veranstalten, für uns schon sehr schwierig, auch nur gefunden zu werden. Wir arbeiten auf einem sehr anspruchsvollen Niveau, für die Menschen, die bei Masseneinweihungen buddhistische Wellness konsumieren wollen, sind unsere Angebote nicht gedacht. Wenn Ihnen dieses Projekt oder die restliche Webseite gut gefällt, machen Sie bitte andere Menschen, die sich dafür interessieren könnten, darauf aufmerksam, vielen Dank.

Weiter zum Karmamudra-Jahrestraining

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